Referent und Beirat
Geschäftsführer, AM-SoFT GmbH IT-Systeme
Titel:
Amtsbriefkasten – Datendrehscheibe für die digitale Behördenpost
Abstract:
E-Mail ist die am weitesten verbreitete Form der elektronischen Kommunikation, die sich in allen Lebensbereichen durchgesetzt hat. Doch was für die private Kommunikation richtig und nützlich ist, reicht für die Anforderungen in Behörden nicht aus. Die E-Mail kann die Behördenpost nicht ersetzen. Unverschlüsselt ist sie für die Übertragung vertraulicher Informationen wie Personen- oder Firmendaten gänzlich ungeeignet. Rechtsverbindlichkeit in der Online- Kommunikation kann nur gewährleistet werden, wenn das System nachprüfbar aufzeichnet, wer bei wem was wann eingereicht hat. Verwaltungen, die ihr Online-Angebot um eine rechtsverbindliche Kommunikationskomponente erweitern möchten, stehen zudem vor der Aufgabe, ein System einzuführen, das für die Bürgerinnen und Bürger einfach anwendbar ist und sich zugleich in die bereits bestehende Infrastruktur einpassen lässt.
Der elektronische Amtsbriefkasten funktioniert an dieser Stelle wie eine Datendrehscheibe für die digitale Behördenpost. Extern steht er als virtueller Briefkasten auf der Webseite der Behörde. Digitale Briefe und Dokumente können über den Amtsbriefkasten einfach per Web-Browser bei der Verwaltung eingereicht werden. Intern werden die Nachrichten nach Empfänger, Aktenzeichen, Verwaltungsvorgang etc. sortiert. Die Weiterleitung erfolgt je nach Bedarf mit Anbindung an ein Dokumentenmanagementsystem oder Fachverfahren, als einfache oder verschlüsselte EMail, als OSCI-Nachricht oder im einfachsten Fall ins Web-Postfach des Amtsbriefkastens. Einfache Bedienbarkeit einerseits und hohe Flexibilität anderseits prädestinieren das System für die Kommunikationsaufgaben des einheitlichen Ansprechpartners im Rahmen der EUDienstleistungsrichtlinie. Technisch und konzeptionell kann der Amtsbriefkasten in die Kommunikation per De-Mail eingebunden werden, wie sie im Projekt Bürgerportale als Teil der High- Tech-Strategie und des E-Government-Programms 2.0 der Bundesregierung vorgesehen ist.
Kurzbiografie:
geboren 1964
| 1984 | Abitur |
| 1984-1987 | Ausbildung zum Speditionskaufmann |
| Parallel zur Berufsausbildung Fortbildung zum Programmierer bei MAI/Siemens | |
| 1987-1989 | EDV- Leiter im Ausbildungsbetrieb |
| 1989 | Ausgründung der EDV-Abteilung mit Gründung der Einzelfirma "Andreas Muchow Software" |
| 1991 | Gründer und seither alleiniger Geschäftsführer der AM-SoFT GmbH, |
| 1993 | Gründer, Beteiligter und alleiniger Geschäftsführer der"escape-systems GmbH" in Leipzig, |
| 1997 | Verschmelzung der escape mit AM-SoFT GmbH |
| 1999 | Gründer und alleiniger Geschäftsführer der AM-SoFT Potsdam GmbH |
| 2008 | Geschäftsführender Gesellschafter der AM-SOFT GmbH IT-Systeme mit Hauptsitz in Potsdam und Niederlassungen in Hameln und Leipzig |
| Seit 2001 | Mitwirkung in bundesweiten und regionalen Netzwerken des elektronischen Rechtsverkehrs und E-Governments |