Referent

Wolfram Ebeling,
Geschäftsführer TUIV-AG Brandenburg

Titel:
Zwischenbilanz III Brandenburg: Kommunales E-Government in einem dezentralen Modell

Abstract:
Die Technikunterstützte Informationsverarbeitung (TUIV) in den Brandenburger Kommunen ist durch ein dezentrales Modell geprägt. TUIVKompetenz vor Ort, Fachverfahren des Softwaremarktes und Dienstleistungen von Systemhäusern bilden die Säulen. Die TUIV-AG Brandenburg wurde 1991 als kommunale Arbeitsgemeinschaft gegründet und hat aktuell 162 Mitglieder. Neben „rein“ technischen stehen Fragen der Anwendungssoftware (Fachverfahren, GIS/DMS/„Büro“-Kommunikation) im Mittelpunkt. Fachkreise dienen der spezialisierten interkommunalen Zusammenarbeit und ermöglichen Abstimmungen mit technischen Landesbehörden und Dienstleistern, insbesondere Softwarehäusern. Obwohl der Fokus auf der Effizienzsteigerung der „inneren“ Verwaltungsprozesse liegt, gewinnt das eigentliche – vor allem internetgestützte – eGovernment (GDI, Online-Anträge) an Bedeutung. Eine Herausforderung liegt darin, das Zusammenwirken der dezentralen Lösungen auf eine qualitativ neue Stufe zu heben und die Interoperabilität zu landesweiten (service.brandenburg.de) oder bundesweiten Komponenten zu sichern. Standards sind hier der Schlüsselfaktor. Während bei Netzwerkprotokollen oder Web-Services schon ein großes Maß an Offenheit erreicht wurde, sind für die Durchsetzung von „Branchenstandards“ im öffentlichen Bereich wie XöV noch erhebliche gemeinsame Anstrengungen von Anwendern, Entwicklern und Gesetzgeber erforderlich.

Kurzbiografie:

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